On the road agin!
Nach den Strapazen meiner Reise von Dar nach Lilongwe und den Troubles, die die Maedels an der Grenze druchmachen mussten, haben wir uns alle ein paar entspannte Tage am Strand verdient. Aus den geplanten drei Naechten sind schnell vier, fuenf und als wir endlich beschlossen hatten nach der sechsten Nacht abzureisen, ist doch noch eine siebte dazugekommen.
Der Lake Malawi erweckt nicht ads Gefuehl eines Sees, mit seiner Groesse, den vielen farbigen Fischen und den Sandstraenden hat man eher das Gefuehl am Meer zu sein.
Mit langen Spaziergaengen im angrenzen Dorf, gemtuetlichen Nchmittagen am Strand, netten Abenden in der lokalen "Chibuku" Bar und in diversen Restaurants haben wir uns die Zeit vertrieben.
Chibuku ist das lokale "Bier", welches aus Mais gebraut wird. Serviert wird das gebraeu in Tetra Packs zu einem Liter. Die Konsistenz und der Geruch erinnnert an frisch Erbrochenes!
Eine Kostprobe ist mir bis jetzt zum Glueck erspart geblieben, der Geschmack soll sich jedoch von dem optischen und dem vom Geruchssinn eingefangenen Eindruck nicht wesentlich unterscheiden.
Inzwischen hat es uns noch ein bisschen weiter in den Sueden verschlagen. Heute sind wir in "Zomba", der ehemaligen Hauptstadt des British Empire angekommen. Wir haben das kleine nette Staedchen mit einem einzigartigen Markt und einem grossen Botanischen Garten in den wenigen Stunden die wir hier sind bereits in unser Herz geschlossen. Morgen gehts auf in die Berge!
Die letzten zwei Tage haben wir in Liwonde National Park verbracht. Nach einer morgendlichen Jeep Safari, die ein wenig enttaeuschend war, da sich die Viecher eher versteckt haben als uns vor den Augen zu tanzen, haben ueber 50 Elefanten unser Camp gequert und wir konnten dem Spektakel aus ca. 40 Meter Entfernung mit Grossen Augen beiwohnen.
Friday, 27 August 2010
Tuesday, 17 August 2010
Malawi/Lilongwe
27 Stunden Busreise stand mir bevor. Das sagte zumindest das GuideBook. Mein Ticket war von Dar es Salaam nach lilongwe gebucht und ich ein bisschen skeptisch, aber froh bei dem Gedanken, die Reise bald hinter mir zu haben.
Aber.... alles kam anders.
Als ich um 5.50 Uhr am Busbahnhof erschien, und Emma G., meine Kontaktperson die mich zum Bus bringen sollte nicht auffand, wandelten sich die ersten Schweissperlen bereits in einen stroemenden Fluss. Nach einigen Minuten in denen ich wie die Locals herumschreiend und durch die Gegend laufend endlich Emma G. gefunden hatte, sah die Welt schon wieder ein wenig besser aus. Kleiner Wehrmutstropfen, ich hatte einenPlatz in der letzten Reihe, etwas hoeher als die restlichen, mit dem kleinen Nachteil, dass es mich bei jedem SeedBumper an die Decke gehaut hat und Erschuetterungen die fuenffache Wirkung auf mich hatten. Nach einigen Stunden hatte ich meinen kleinen Morgenshok verdaut und mich auf die naechsten 25 Stunden fahrt eingestellt. Nachdem mir im Bus schnell schlecht wird, ist die einzige Unterhaltung der iPod, der bloederweise nicht aufgeladen war. Tja, hatte ich also viiieeel Zeit zum nachdenken. Zu viel Zeit!
Als es endlich Abend wurde und ich die einzige Pause von 10 Minuten genutzt habe um ein wenig Essen in mich reinzustopfen, habe ich mir ein wenig Sorgen um den Grenzuebertritt gemacht. Kat und Lisa musste 100 Dollar zahlen um ein einfaches papier zu bekommen mit welchem sie dann in der Hauptstadt ein Visum beantragen konnten. War also einwenig besorgt. Das ich an diesem Abend die Grenze gar nicht sehen wuerde hab ich mir zu diesem Augenblick noch nicht gedacht.
Bald erfuhr ich jedoch, dass ich nicht im direkten Bus nach Lilongwe sass. Erste Sorgenfalten bildeten sich auf meiner Stirn. Aber "everything is arranged for you" wurde mir mehrfach garantiert. No worries! Was das heissen sollte erfuhr ich auch fueh genug. Nach einsamen und anstrengenden 16 Stunden Busfahrt, durfte ich im Niemansland aussteigen. "Malawi Border!" sagte man mir. Auf mich wartete ein Txifahrer, der eigentlich ein Moneychanger war. Mein Bus auf der anderen Seite der Grenze sei schon weg und ich muesste an der Grenze uebernchten, aber "everything is arranged for you, so no need to worry!" Dass ich meinen Bus berits gezahlt hatte und jemand auf mich wartet war ihm relativ egal.
Nach langen Diskussionen in denen ich ziemlich am Ende war, hat er mir total uebrraschend Malawi Kwacha fuer den Bus nach lilongwe gegeben und mich dafuer seine Bier zahlen lassen. Endlich konnte ich ein wenig schlafen. Angeblich war ich ja direktan der Grenze, haette aber auch anders sein koennen. Das war keingutes Gefuehl. Frueh morgens stellte sich heraus, dass es tatsaechlich der BorderTown war. Entgegen aller Sorger hat sich der Grenzuebertritt als harmlos herausgestellt. Dass weitere 15 StundenBusfahrt auf mich warten sollten war mir zu dem Zeitpunkt wiederum nicht klar. Just Happy to be in Malawi!
Gestern mitten in der Nacht hab ich dann durch einen grossen Zufall einen Daenen getroffen, welcher die whereabouts von Kat und Lisa wusste.
Heute morgen istes zum grossen Wiedersehen gekommen.
Morgen gehts an den Lake Malawi. Wir haben uns ein paar entspannte Tage verdient!!!
Bis bald mit mehr "african experience"!
Raphi
Aber.... alles kam anders.
Als ich um 5.50 Uhr am Busbahnhof erschien, und Emma G., meine Kontaktperson die mich zum Bus bringen sollte nicht auffand, wandelten sich die ersten Schweissperlen bereits in einen stroemenden Fluss. Nach einigen Minuten in denen ich wie die Locals herumschreiend und durch die Gegend laufend endlich Emma G. gefunden hatte, sah die Welt schon wieder ein wenig besser aus. Kleiner Wehrmutstropfen, ich hatte einenPlatz in der letzten Reihe, etwas hoeher als die restlichen, mit dem kleinen Nachteil, dass es mich bei jedem SeedBumper an die Decke gehaut hat und Erschuetterungen die fuenffache Wirkung auf mich hatten. Nach einigen Stunden hatte ich meinen kleinen Morgenshok verdaut und mich auf die naechsten 25 Stunden fahrt eingestellt. Nachdem mir im Bus schnell schlecht wird, ist die einzige Unterhaltung der iPod, der bloederweise nicht aufgeladen war. Tja, hatte ich also viiieeel Zeit zum nachdenken. Zu viel Zeit!
Als es endlich Abend wurde und ich die einzige Pause von 10 Minuten genutzt habe um ein wenig Essen in mich reinzustopfen, habe ich mir ein wenig Sorgen um den Grenzuebertritt gemacht. Kat und Lisa musste 100 Dollar zahlen um ein einfaches papier zu bekommen mit welchem sie dann in der Hauptstadt ein Visum beantragen konnten. War also einwenig besorgt. Das ich an diesem Abend die Grenze gar nicht sehen wuerde hab ich mir zu diesem Augenblick noch nicht gedacht.
Bald erfuhr ich jedoch, dass ich nicht im direkten Bus nach Lilongwe sass. Erste Sorgenfalten bildeten sich auf meiner Stirn. Aber "everything is arranged for you" wurde mir mehrfach garantiert. No worries! Was das heissen sollte erfuhr ich auch fueh genug. Nach einsamen und anstrengenden 16 Stunden Busfahrt, durfte ich im Niemansland aussteigen. "Malawi Border!" sagte man mir. Auf mich wartete ein Txifahrer, der eigentlich ein Moneychanger war. Mein Bus auf der anderen Seite der Grenze sei schon weg und ich muesste an der Grenze uebernchten, aber "everything is arranged for you, so no need to worry!" Dass ich meinen Bus berits gezahlt hatte und jemand auf mich wartet war ihm relativ egal.
Nach langen Diskussionen in denen ich ziemlich am Ende war, hat er mir total uebrraschend Malawi Kwacha fuer den Bus nach lilongwe gegeben und mich dafuer seine Bier zahlen lassen. Endlich konnte ich ein wenig schlafen. Angeblich war ich ja direktan der Grenze, haette aber auch anders sein koennen. Das war keingutes Gefuehl. Frueh morgens stellte sich heraus, dass es tatsaechlich der BorderTown war. Entgegen aller Sorger hat sich der Grenzuebertritt als harmlos herausgestellt. Dass weitere 15 StundenBusfahrt auf mich warten sollten war mir zu dem Zeitpunkt wiederum nicht klar. Just Happy to be in Malawi!
Gestern mitten in der Nacht hab ich dann durch einen grossen Zufall einen Daenen getroffen, welcher die whereabouts von Kat und Lisa wusste.
Heute morgen istes zum grossen Wiedersehen gekommen.
Morgen gehts an den Lake Malawi. Wir haben uns ein paar entspannte Tage verdient!!!
Bis bald mit mehr "african experience"!
Raphi
Saturday, 14 August 2010
TANZANIA
Jambo!
Erster Kontakt aus Tanzania.
Flug war OK aber super anstrengend, anscheinend is in Istanbul die A/C am Flughafen ausgefallen. War vielleicht ned so schlecht fuer meine Verkuehlung, aber supa anstrengend.
Der Flug hierher war gar nicht so uebel. Lustigerweise haben wir um 1 Uhr frueh noch ein "Abendessen/Nachtmahl" bekommen. Ausserdem hat Turkish Airways uns mit Hotelschlapfen ausgestattet, was ich sehr nett und angenehm war.
Bin in Dar gleich auf einige Oesis (IEler) und Deutsche gestossen und wir haben uns dann ein Taxi in die Stadt geteilt. Kurz darauf im schlichten aber netten YMCA eingecheckt.
Beim warten an der Rezeption hab i gleich ein paar Israelis kennengelernt die im gleichen Dorf wie die Adi (meine israelische Ex-Freundin) wohnen und sie natuerlich gut kennen.
Die beiden fahren morgen nach Nairobi und sind gleich zur Bus Station gefahren um Tickets zu checken. Die Gelegenheit hab ich genutzt um auch gleich abzuchecken was die Preise nach Malawi sind. Ein Italiener und eine Britin wollen auch morgen fahren, also hab ich wahrscheinlich wieder Gesellschaft. Naja jetzt hab ich den Bus gleich gebucht. M
Bin grad zurueck ins YMCA und da hat das Internet grad geschlossen, da ja Samstag is!
Wollt mich ja eigentlich endlich aufs Ohr hauen und meinen SChlagmangel ausgleichen, aber man sagte mir, dass jetzt alles schliesst. Also schnell quer durch die Stadt zum naechsten Internet. Hierher hat mich ein Strassenkuenster gelozt, der mir natuerlich gleich seine Bilder verkaufen wollte und dann ein wenig beleidigt war, dass ich ihm nix abkauf.
Ich weiss noch gar nicht wie ich mich fuehlen soll. Irgendwie aufgeregt wegen der ganzen neuen Eindruecke, aber auch total am Ende wegen meiner Verkuehlung und dem Schlafmangel.
Wollte mich nur kurz melden, weil ich ja morgen wieder on the road bin und kein inetz habe. Mein email server funktioniert hier auch nicht, weswegen ich auf Facebook umsteigen muss. Irgendwie crazy, dass ich mich morgen schon wieder auf so eine moerder Fahrt begebe, wo ich doch noch gar nicht angekommen bin, aber ich hab mir gedacht, dass ich dann die ganze Strapazen hinter mir hab und mich dann voll entspannen kann.
Ich hoffe ich bekomm ein Visum an der Grenze. Da hab ich auch wiederspruechliches gehoehrt. Der Oesi meinte, dass es da zu Komplikationen kommen kann. Mal sehen... :-)
Hier in Dar gibt es ja angeblich eh nicht so viel zu sehen. Das heb ich mir fuer die Rueckreise auf.
Jetzt freu ich mich auf die Dusche die ich schon seit der frueh geniessen wollte und auf ein wenig Schlaf.
Viele liebe Gruesse aus Tanzania,
Raphi
Erster Kontakt aus Tanzania.
Flug war OK aber super anstrengend, anscheinend is in Istanbul die A/C am Flughafen ausgefallen. War vielleicht ned so schlecht fuer meine Verkuehlung, aber supa anstrengend.
Der Flug hierher war gar nicht so uebel. Lustigerweise haben wir um 1 Uhr frueh noch ein "Abendessen/Nachtmahl" bekommen. Ausserdem hat Turkish Airways uns mit Hotelschlapfen ausgestattet, was ich sehr nett und angenehm war.
Bin in Dar gleich auf einige Oesis (IEler) und Deutsche gestossen und wir haben uns dann ein Taxi in die Stadt geteilt. Kurz darauf im schlichten aber netten YMCA eingecheckt.
Beim warten an der Rezeption hab i gleich ein paar Israelis kennengelernt die im gleichen Dorf wie die Adi (meine israelische Ex-Freundin) wohnen und sie natuerlich gut kennen.
Die beiden fahren morgen nach Nairobi und sind gleich zur Bus Station gefahren um Tickets zu checken. Die Gelegenheit hab ich genutzt um auch gleich abzuchecken was die Preise nach Malawi sind. Ein Italiener und eine Britin wollen auch morgen fahren, also hab ich wahrscheinlich wieder Gesellschaft. Naja jetzt hab ich den Bus gleich gebucht. M
Bin grad zurueck ins YMCA und da hat das Internet grad geschlossen, da ja Samstag is!
Wollt mich ja eigentlich endlich aufs Ohr hauen und meinen SChlagmangel ausgleichen, aber man sagte mir, dass jetzt alles schliesst. Also schnell quer durch die Stadt zum naechsten Internet. Hierher hat mich ein Strassenkuenster gelozt, der mir natuerlich gleich seine Bilder verkaufen wollte und dann ein wenig beleidigt war, dass ich ihm nix abkauf.
Ich weiss noch gar nicht wie ich mich fuehlen soll. Irgendwie aufgeregt wegen der ganzen neuen Eindruecke, aber auch total am Ende wegen meiner Verkuehlung und dem Schlafmangel.
Wollte mich nur kurz melden, weil ich ja morgen wieder on the road bin und kein inetz habe. Mein email server funktioniert hier auch nicht, weswegen ich auf Facebook umsteigen muss. Irgendwie crazy, dass ich mich morgen schon wieder auf so eine moerder Fahrt begebe, wo ich doch noch gar nicht angekommen bin, aber ich hab mir gedacht, dass ich dann die ganze Strapazen hinter mir hab und mich dann voll entspannen kann.
Ich hoffe ich bekomm ein Visum an der Grenze. Da hab ich auch wiederspruechliches gehoehrt. Der Oesi meinte, dass es da zu Komplikationen kommen kann. Mal sehen... :-)
Hier in Dar gibt es ja angeblich eh nicht so viel zu sehen. Das heb ich mir fuer die Rueckreise auf.
Jetzt freu ich mich auf die Dusche die ich schon seit der frueh geniessen wollte und auf ein wenig Schlaf.
Viele liebe Gruesse aus Tanzania,
Raphi
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